Höhere Berufsbildung
Die Ausbildungen der höheren Berufsbildung sind in der schweizerischen Bildungssystematik auf der Tertiärstufe positioniert (siehe Grafik).
Die höhere Berufsbildung verbindet solide praktische Fähigkeiten mit fundierten theoretischen Fachkenntnissen und bereitet auf Führungsfunktionen vor. Die höhere Berufsbildung setzt einen beruflichen oder schulischen Abschluss der Sekundarstufe II voraus, d.h. ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis, den Abschluss einer höheren schulischen Allgemeinbildung (z.B. Gymnasium, Fachmittelschule) oder eine gleichwertige Qualifikation und Berufserfahrung.
Die höhere Berufsbildung kann erworben werden durch eine eidg. Berufsprüfung oder eine eidg. höhere Fachprüfung. Eine weitere Möglichkeit im Rahmen der höheren Berufsbildung stellen die Bildungsgänge höherer Fachschulen dar, welche mit einem eidg. anerkannten Diplom abgeschlossen werden.
Bis heute sind die folgenden Berufsprüfungen, höheren Fachprüfungen und Rahmenlehrpläne höherer Fachschulen in Kraft gesetzt worden:
Berufsprüfungen
- Migrationsfachfrau/-fachmann mit eidg. Fachausweis
- Teamleiter/in in sozialen und sozial-medizinischen Institutionen mit eidg. Fachausweis
- Sozialbegleiter/in mit eidg. Fachausweis
Höhere Fachprüfungen
Höhere Fachschulen
- Dipl. Kindererzieher/in HF
- Dipl. Sozialpädagogin/Sozialpädagoge HF
- Dipl. sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in HF
Informationen zum Angebot der Fachhochschulen FH auf Tertiärstufe A (Hochschulbereich), insbesondere zum Studiengang Soziale Arbeit HF finden Sie hier.
Bildunsprofile im Sozialbereich
AvenirSocial hat eine Bestandesaufnahme der in verschiedenen Bildungsplänen definierten Kompetenzen, die in Ausbildungen im Sozialbereich erreicht werden sollen, erstellt: Bericht Bestandesaufnahme der unterschiedlichen Bildungsprofile im Sozialbereich