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Übersicht über Projekte

SAVOIRSOCIAL führt eigene Projekte durch und wirkt in unterschiedlichen Projekten von Partnerorganisationen mit.

Informationen zu einzelnen Projekten

Untenstehend finden sich detaillierte Informationen zu den Projekten, in denen SAVOIRSOCIAL massgeblich mitarbeitet.

Qualifikationsverfahren FaBe 2024 nach revidierten Grundlagen

Aktuell
Die Nullserie der VPA wird zwischen August und September in sechs Institutionen durchgeführt (zwei aus jedem Fachbereich: drei in der Deutschschweiz, zwei in der Romandie und eine im Tessin). Die Projektgruppe der BK-Prüfung beginnt mit der Erarbeitung der Prüfung im August.

Ausgangslage
Seit Sommer 2021 gelten die revidierten Bildungsgrundlagen FaBe. Damit findet im Sommer 2024 das erste Mal das Qualifikationsverfahren nach revidierter Bildungsverordnung statt (BiVo Art. 15 bis 20). Neu wird es in allen Kantonen eine einheitliche Vorgegebene Praktische Arbeit (VPA) geben. Die schriftliche Berufskenntnisse-Prüfung besteht neu aus zwei Positionen.

Projektschritte
Die Erarbeitung des neuen Qualifikationsverfahrens beinhaltet mehrere Schritte:

  1. Fachexpert*innen erarbeiten «Ausführungsbestimmungen zum Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung». Darin sind die Konzepte der VPA- und der BK-Prüfungen detailliert erläutert. Dieses Dokument wurde 2021 erstellt und von der SKBQ FaBe im November 2021 verabschiedet. Im Dezember 2021 wurden die Inhalte des Dokuments dem Vorstand von SAVOIRSOCIAL vorgelegt.
  2. Im Jahr 2022 werden diese Konzepte umgesetzt. D.h. es werden grundlegende Dokumente für die Prüfungen erarbeitet wie z.B. die Aufträge für die VPA, der Ablauf der VPA, die Dokumente für die Präsentation der Betriebe etc. Danach wird eine Null-Serie (= Test) für die VPA und die BK-Prüfung durchgeführt.
  3. Basierend auf der Nullserie werden 2023 die ersten «scharfen» Serien erstellt und die Prüfungsexpert*innen mithilfe der EHB geschult.
  4. Im Sommer 2024 findet das erste QV nach revidierter BiVo statt.

Projektorganisation
Das Projekt ist umfassend und betrifft ein sehr breites Publikum. Dementsprechend sind auch viele Organisationen, Gruppen und Akteure involviert.

Auftraggeber ist der Vorstand von SAVOIRSOCIAL. Als Steuergruppe fungiert die SKBQ FaBe. Die Projektleitung hat die Geschäftsstelle von SAVOIRSOCIAL inne. In den Projektgruppen arbeiten verschiedene Fachexpert*innen mit. Die Eidg. Hochschule für Berufsbildung (EHB) leistet spezialisierte Beratung im Projekt:

Die detaillierte Projektorganisation ist in einem separaten Dokument ersichtlich:

Zeitplan
Der Zeitplan ist hier verfügbar.

Projektdauer: Bis Sommer 2024

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Ursula Zweifel

Stand: Mai 2022

Die sozialen Berufe an den SwissSkills 2022

Aktuell

Am Stand von SAVOIRSOCIAL können die Schüler*innen und andere SwissSkills-Besuchende den Berufsalltag von Assistent*innen Gesundheit und Soziales sowie Fachmännern*frauen Betreuung kennenlernen. Herzstück ist der Berufsparcours. Er greift zentrale Aufgaben der Berufspersonen auf: non-verbal kommunizieren, einen Rollstuhl schieben, einer Person mit zittrigen Händen assistieren sowie Kinder auf Video beobachten und ihr Verhalten reflektieren. Wer will, kann in die Rolle der Fachperson oder der begleiteten Person schlüpfen. Auch das Buzzerspiel (Quiz) von SAVOIRSOCIAL kommt zum Einsatz. Hier geht es darum, die eigene Reaktion in Alltaggssituationen einzuschätzen und daraus abzuleiten, ob ein sozialer Beruf allenfalls eine Option wäre. Am Stand werden Lernende Assistent*in Gesundheit und Soziales und Fachmann*frau Betreuung aus allen Fachrichtungen und aus der ganzen Schweiz arbeiten. Sie beantworten Fragen und betreuen die Standaktivitäten.

Wer unseren Stand erleben und in die vielfältige Welt der Berufe an den SwissSkills eintauchen will, kann sich ein Gratis-Ticket sichern. Der Promo-Code lautet: SK22HMHLY.

Ausgangslage

Die SwissSkills werden als zentraler Event für nationale Berufsmeisterschaften und Berufsdemonstrationen in Bern organisiert. Sie finden im Jahr 2022 zum dritten Mal statt, und zwar vom 7. bis 11. September. Dieses Mal können 150 Berufe live erlebt werden. Sei es als Zuschauende bei 85 Berufsmeisterschaften oder als Teilnehmende resp. Zuschauende bei den Berufsdemonstrationen. Die SwissSkills richten sich primär an jugendliche Berufsinteressierte. Es werden Schulklassen aus der ganzen Schweiz erwartet. SAVOIRSOCIAL wird die sozialen Berufe mit einem interaktiven Stand präsentieren, im Beruf Fachmann*frau Betreuung findet keine Meisterschaft statt.

Ziele

Am Stand der sozialen Berufe stehen die Ausbildungen Fachmann*frau Betreuung EFZ (4 Fachrichtungen) sowie Assistent*in Gesundheit und Soziales EBA im Zentrum. Zudem wird über die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der höheren Berufsbildung im Sozialbereich informiert.

  • Die Jugendlichen erhalten einen authentischen Einblick in die sozialen Berufe.
    Bei einem Postenlauf können sie in die Rolle von Fachpersonen und ihrer Klientel schlüpfen.
  • Spielerische Elemente motivieren dazu, sich mit den sozialen Berufen auseinanderzusetzen.
  • Die Jugendlichen können ihre Fragen individuell und persönlich stellen: die anwesenden Lernenden geben Auskunft zum Einstieg in den Sozialbereich und können von ihren eigenen Erfahrungen berichten
  • Dank des Standpersonals und attraktivem Informationsmaterial fühlen sich die Standbesuchenden gut informiert. Bei Bedarf wissen sie, wo sie sich weiter beraten lassen können.

Projektorganisation

Zusammenarbeit mit der Standbau-Firma Planwerk 4 und der Kommunikationsagentur art.I.schock. Die Projektleitung liegt bei der Geschäftsstelle von SAVOIRSOCIAL. Als Resonanzgruppe fungiert das Netzwerk Marketing für die sozialen Berufe von SAVOIRSOCIAL.

SAVOIRSOCIAL: Stephanie Zemp

Stand: Juli 2022

Stärkung der Berufsmaturität im Sozialbereich

Aktuell

SAVOIRSOCIAL wird als erstes die Ausgangslage betreffend Berufsmaturität im Sozialbereich eruieren und analysieren (welche Daten sind bereits vorhanden? Welche sollen ergänzend erhoben werden? etc.) Danach wird das weitere Vorgehen konkretisiert.

Ausgangslage

Im Beruf Fachmann*frau Betreuung EFZ ist die Berufsmaturitätsquote im Vergleich zu anderen Berufsfeldern tief. Gemäss einer von SAVOIRSOCIAL in Auftrag gegebenen Studie absolvieren nur rund 10 % der Lernenden Fachmann*frau Betreuung die Berufsmatura (je rund 5% die ausbildungsbegleitende BM1 resp. die BM2 nach der Lehre). Zum Vergleich: Über alle beruflichen Grundbildungen betrachtet, liegt die BM-Quote bei 15% (Referenzjahr 2018). Gleichzeitig hat eine andere von SAVOIRSOCIAL in Auftrag gegebene Studie gezeigt, dass die Stärkung der Berufsmaturität eine wichtige Massnahme darstellt, um die Kompetenzlücken des Fachpersonals im Bereich der Frühen Förderung zu decken.

Die Berufsmaturität wird in einem bestimmten Fachgebiet abgelegt, im Falle von FaBe mehrheitlich im Bereich Gesundheit und Soziales. Sie öffnet verschiedene Türen für den Erwerb von vertieften Kompetenzen: Die BM ermöglicht den prüfungsfreien Zugang zu einem fachgebietsverwandten Studium an einer Fachhochschule, z.B. Soziale Arbeit oder ein Studiengang im Gesundheitsbereich. Der Zugang zur Pädagogischen Hochschule oder an die Universität wird ebenfalls gewährt für Inhaber*innen einer BM, allerdings müssen sie zuerst eine Ergänzungsprüfung (Passerelle) bestehen.

Projektziele

SAVOIRSOCIAL will die Berufsmaturitätsquote im Beruf Fachmann*frau Betreuung erhöhen. Dies ist ein Gewinn für die gesamte Branche: Arbeitnehmende erhalten mehr berufliche Perspektiven. Arbeitgebende profitieren von gut qualifizierten und ambitionierten Fachpersonen. Nicht zuletzt soll damit auch die Attraktivität des Berufsfeldes gesteigert werden.

Die Ziele konkret:

  • Daten erheben, um die Situation besser zu erfassen und effektive Massnahmen abzuleiten
  • Eine Mindestanzahl an BM-Abschlüssen erreichen
  • Anschluss an die Hochschulen optimieren
  • Stakeholder im Bereich BM informieren und vernetzen

Projektorganisation

Steuergruppe: Vorstand SAVOIRSOCIAL

Projektleitung: Geschäftsstelle SAVOIRSOCIAL

Einbezug von weiteren Personen/Akteuren je nach Ziel und Massnahme

Zeitplan

Lancierung ab 2022. Der konkrete Zeitplan wird noch ausgearbeitet.

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Ursula Zweifel

Stand: Juli 2022

Projekt digital.SOCIAL: Ausbildungs- und Lernplattform FaBe

Aktuell

Im Mai hat ein Kickoff-Workshop stattgefunden mit den Mitgliedern der Steuergruppe des Teilprojekts B (vgl. unten). Der Fokus lag dabei auf der Erarbeitung eines gemeinsamen Verständnisses, was Digitalisierung im Bereich FaBe (aber auch für andere Ausbildungen im Sozialbereich) bedeuten könnte. Aufgrund dessen ist beschlossen worden, in einem ersten Schritt Analysen und Abklärungen zu tätigen, damit ein zukünftiges Angebot den Bedarf der Branche trifft.

Die Ausbildungsplattform time2learn ist pünktlich auf den Ausbildungsstart im August 2021 online gegangen. Sie wird bereits rege genutzt! ARTISET (für den Behinderten- und den Betagtenbereich) und kibesuisse (für den Kinderbereich) bieten Schulungen für Nutzende auf Deutsch und Französisch an. → Mehr Informationen dazu. Damit ist der Kern des Teilprojekts A (vgl. unten) umgesetzt.

Ausgangslage

Die Revision der beruflichen Grundbildung Fachmann*frau Betreuung ist seit Sommer 2020 abgeschlossen. SAVOIRSOCIAL war als Trägerin der Ausbildung verantwortlich für die Erarbeitung von Umsetzungsinstrumenten. Auf Empfehlung der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität, SKBQ FaBe, hat der Vorstand von SAVOIRSOCIAL entschieden, digitale Instrumente für die revidierte Ausbildung zu schaffen. Dies nicht nur, weil digitale Lernformen in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind, sondern auch, weil er darin eine grosse Chance zur Förderung der Lernortkooperation erkennt. Unter ‹digital› wird dabei mehr als «nur» elektronisch basiert verstanden. Vielmehr geht es darum, die modernen Techniken für das individualisierte Lernen zu nutzen (u.a. mit Hilfe künstlicher Intelligenz).

Projektziele

Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, dass allen Lernenden und Ausbildungsverantwortlichen an den drei Lernorten eine digitale Ausbildungs- und Lernplattform zu Verfügung steht. Sie soll der Information, Planung, Durchführung und Evaluation der Ausbildung dienen und damit das strukturierte und methodenreiche Lehren und Lernen orts- und zeitunabhängig fördern. Die Plattform will damit gleiche Voraussetzungen für alle Lernenden schaffen und einen Beitrag zur Steigerung der Ausbildungsqualität leisten.

Im Juni 2020 wurde das Projekt digital.SOCIAL in zwei Teilprojekte gegliedert:

  • Im Teilprojekt A geht es darum, eine Ausbildungsplattform für die Bildung in beruflicher Praxis zur Verfügung zu stellen. Sie ist seit August 2021 in Betrieb und soll später ggf. auf die anderen Lernorte ausgeweitet werden.
  • Im Teilprojekt B geht es um eine umfassende Lehr- und Lernplattform (ggf. auch für verwandte Berufe), die das intelligente digitale Lernen fördert.

Projektorganisation

Das Teilprojekt A wurde agil geleitet. Im Sommer 2020 wurde die Projektträgerschaft erweitert und die Projektorganisation entsprechend angepasst: Neu waren die Arbeitgebendenverbände Kibesuisse, INSOS Schweiz und CURAVIVA Schweiz in der Projektträgerschaft. SAVOIRSOCIAL war Partnerorganisation und Auftragnehmerin für die Umsetzung des Teilprojekts A. Die Dachorganisation koordinierte die Entwicklung der Plattform.
Im Teilprojekt B agiert eine Steuergruppe, bestehend aus Vertretungen der Arbeitgebendenverbände und der kant./reg. OdA im Sozialbereich. SAVOIRSOCIAL hat die Leitung für dieses Teilprojekt inne.

Projektphasen und Zeitplan

Aufgrund des agilen Projektmanagements gab es im Teilprojekt A keinen fixen Zeitplan.

Im Teilprojekt B ist folgender Zeitplan vorgesehen:

  • Sommer/Herbst 2022: Analyse und Abklärungen (digitale Trends in der Berufsbildung, Bedarf der relevanten Akteur*innen, digitale Kompetenzen der zukünftigen Lernenden, Einflussfaktoren der Ausbildungsqualität)
  • Herbst 2022: Erarbeitung einer Vision und eines Projektziels
  • Winter 2022/23: Erarbeiten einer Projektskizze und ggf. Auftragsvergabe
  • Frühling 23 bis Sommer 24: Umsetzungsphase

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Charlotte Reinhard resp. Olivia Thoenen und Fränzi Zimmerli

Stand: Juli 2022

Entwicklung eines Abschlusses auf Tertiärstufe im Bereich Frühe Förderung

Aktuell

Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat die Projektskizze inkl. Projektplan und Liste der potenziellen Partnerorganisationen des Berufsentwicklungsprojekts im Bereich der Frühen Förderung gutgeheissen. Als nächster Schritt wird ein Netzwerk mit den Partnerorganisationen aufgebaut und die Finanzierung des Projekts geklärt.

Ausgangslage

Der Bereich der Frühen Förderung umfasst alle Tätigkeiten und Massnahmen, welche die frühkindlichen Entwicklungs- und Bildungsprozesse unterstützen und fördern. Es gewinnt in der nationalen und internationalen Sozialpolitik immer mehr an Bedeutung. Das Thema der Frühen Förderung ist an der Schnittstelle zwischen dem familiären und vorschulischen Umfeld angesiedelt und soll insbesondere die Chancengleichheit im Bildungssystem fördern. Eine Studie, die im Auftrag von SAVOIRSOCIAL durchgeführt wurde, hat Kompetenzlücken beim Personal, das in Angeboten im niederschwelligen Bereich (Spielgruppen, Eltern-Kind-Treffpunkte etc.) tätig ist, ausgewiesen.

Projektziele

Mit dem Berufsentwicklungsprojekt soll Personen mit einem Bildungsabschluss auf Sekundarstufe II, die im Bereich der Frühen Förderung und Sprachförderung arbeiten, eine eidgenössisch anerkannte Qualifikation auf Tertiärstufe geboten werden. Die Arbeitgeber*innen erhalten durch den Bildungsabschluss eine zusätzliche Möglichkeit, ihr Personal zu fördern. Damit gewinnen auch die Angebote an Qualität, wovon die Kinder und ihre Eltern profitieren. Der Fokus wird auf eine Berufsprüfung (eidg. Fachausweis) gelegt. Diese entspricht im Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) dem Niveau 5.

Projektphasen und Zeitplan

  • Januar 22 bis August 22: In der Vorbereitungsphase wird ein Netzwerk mit Partnerorganisationen aufgebaut und die Projektorganisation zusammengestellt
  • September 22 bis Juni 23: In der Phase 1 wird eine Arbeitsfeld-Analyse aufgegleist und durchgeführt.
  • Juli 23 bis November 24: In der Phase 2 werden die Bildungsgrundlagen der Berufsprüfung «Frühe Förderung» (Arbeitstitel) erarbeitet.

Projektorganisation

Nachfolgend ist die Projektorganisation aufgeführt, welche für alle Phasen des Berufsentwicklungsprojekts vorgesehen ist.

SAVOIRSOCIAL wird Kontakt aufnehmen zu verschiedenen Partnerorganisationen, die in diesem Arbeitsfeld relevant sind. Es gibt bis dato keine (nationale) Organisation, welche die betreffenden Angebote verwaltet.

Projektdauer: 2021 bis ca. Ende 2024

Projektleitung bei SAVOIRSOCIAL: Cécile Annen

Stand: April 2022

Unabhängige Praktika vor Lehrbeginn

Aktuell:

SAVOIRSOCIAL führt jedes Jahr ein Monitoring durch, um die Situation der ausbildungsunabhängigen Praktika vor dem Einstieg in die berufliche Grundbildung Fachmann*frau Betreuung (FaBe) zu eruieren. Dazu werden die FaBe-Lernenden des ersten Lehrjahres danach befragt, was sie zwischen dem Abschluss der obligatorischen Schule und dem Lehrbeginn gemacht haben. Die Erhebung 2021 zeigt auf, dass etwas mehr als 45% der Befragten eines oder mehrere Praktika absolviert haben. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein leichter Rückgang (2020: 46%). Der Bericht geht auf die Dauer, die Gründe und den Lohn ein und zeigt Details nach Fachrichtung, Geschlecht und Sprachregion auf.

Resultate der bisherigen Monitorings:

Runde Tische zum Thema Praktika vor Lehrbeginn FaBe

2016 hat SAVOIRSOCIAL erstmals einen Runden Tisch zum Thema Praktika vor dem Einstieg in die berufliche Grundbildung Fachmann*frau Betreuung einberufen. Ziel war es, dass relevante Akteur*innen gemeinsam über das Thema diskutieren und Massnahmen überlegen. Im 2017 fand ein zweiter Runder Tisch statt, Ende 2021 ein dritter.

Dokumente Runder Tisch 2016

Dokumente Runder Tisch 2017

Informationen und Dokumente Runder Tisch 2021 

Am 12. November 2021 hat SAVOIRSOCIAL zum dritten nationalen Runden Tisch zum Thema ausbildungsunabhängige Praktika vor Lehrbeginn FaBe eingeladen. Neben Vorstandsmitgliedern von SAVOIRSOCIAL haben Vertretungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO), des Staatsekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI), der Eidg. Kommission für Familienfragen (EKFF) und der Schweizerischen Berufsbildungsämter-Konferenz (SBBK) teilgenommen. Die Anwesenden berichteten von den Massnahmen, die in ihrem Zuständigkeitsbereich ergriffen wurden, um die unerwünschten Praktika vor Lehrbeginn einzudämmen. Es wurde deutlich, dass nach wie vor Handlungsbedarf besteht, um die Zielsetzungen aus der gemeinsamen Erklärung (vgl. ganz unten) zu erreichen.

Erneut wurde betont, dass die Finanzierung vor allem im Kinderbereich die grösste Herausforderung darstellt. Deshalb wurde als wichtiger Lösungsansatz die «Lobbyarbeit» auf politischer Ebene bezüglich der Finanzierung der familienergänzenden Kinderbetreuung genannt. Hier gilt es, hartnäckig zu bleiben und darauf zu verweisen, dass die Betreuungsberufe systemrelevant sind. Zudem braucht es weitere Sensibilisierungs- und Beratungsarbeit in den Betrieben, in dem ihnen aufgezeigt wird, wie sie von den Praktika wegkommen. Dank der neuen Bildungsverordnung FaBe können die Betriebe mehr Lernende als früher anstellen. Generell gilt es, am Thema dran zu bleiben und es immer wieder öffentlich zu machen.

Informationen für Eltern und Berufsinteressierte

In einem Flyer informiert SAVOIRSOCIAL über das Thema ausbildungsunabhängige Praktika im Sozialbereich. Er richtet sich hauptsächlich an jugendliche Berufsinteressierte und ihre Eltern und weist sie auf einige wichtige Aspekte in Bezug auf den Einstieg in die berufliche Grundbildung Fachmann*frau Betreuung hin.

Ausgangslage und Ziel:
Die grosse Mehrheit der Lernenden Fachmann*frau Betreuung hat vor ihrem Einstieg in die berufliche Grundbildung ein oder sogar mehrere ausbildungsunabhängige Praktika absolviert. Dies ist in den gesetzlichen Grundlagen nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht. SAVOIRSOCIAL hat sich dem Thema angenommen und im Dezember 2016 einen Runden Tisch dazu einberufen. Gemeinsam mit Vertretungen von Bund, Kantonen und Mitgliederorganisationen wurde eine Erklärung verfasst mit dem Ziel, die Einstiegshürden in die berufliche Grundbildung in Form von Praktika abzubauen. Im Dezember 2017 hat der zweite Runde Tisch zum selben Thema stattgefunden. Der Austausch zeigte, dass mehrere Massnahmen ergriffen und Aktivitäten durchgeführt wurden. Einige Verbände haben Positionspapiere, Medienmitteilungen und Informationsblätter zum Thema aufgesetzt. SAVOIRSOCIAL hat eine Umfrage zur Situation der Lernenden in den Kantonen durchgeführt.

Aktualisiert: Mai 2022

sozialeberufe.ch: Informationsportal für Berufsinteressierte

Aktuell

Im Zuge der Schaffung des Info-Portals sozialeberufe.ch wird die bestehende Website savoirsocial.ch überarbeitet. Mittels quantitativer und qualitativer Analysen sollen die Erfahrungen und Bedürfnisse der relevanten User*innen-Gruppen eruiert und beim Relaunch berücksichtigt werden. Da die Lehrbetriebe FaBe und AGS (Berufsbildner*innen, Ausbildungsverantwortliche etc.) eine wichtige Zielgruppe darstellen, möchte SAVOIRSOCIAL einige von ihnen in einem individuellen Online- oder Telefon-Gespräch zu ihren Nutzungserfahrungen befragen. Das Gespräch würde je nach Rückmeldung voraussichtlich 5 bis 20 Minuten dauern. Interessierte melden sich bitte bei stephanie.zemp@savoirsocial.ch. Besten Dank!

Ausgangslage: Warum dieses Projekt?

Um die Qualität in der Betreuung hochzuhalten, benötigt der Sozialbereich gut ausgebildetes Personal. Dies bedingt, dass genügend Personen einen sozialen Beruf erlernen möchten und darin verbleiben. Damit jemand die «richtige» Wahl für eine individuell passende und befriedigende Ausbildung und die anschliessende, möglichst mehrjährige Berufsausübung treffen kann, ist fundierte Information wichtig: die Sonnen- und Schattenseiten des Berufs kennen, motiviert sein, um das nötige «Rüstzeug» zu erwerben, wissen, was die Voraussetzungen sind und wie man vorgehen kann etc. Hier setzt das Projekt an: (Potenzielle) Berufsinteressierte sollen auf dem Portal alle Informationen finden, die sie benötigen, um zu entscheiden, ob sie einen sozialen Beruf erlernen möchten respektive sich im Sozialbereich weiterbilden möchten.

Auf der Website savoirsocial.ch finden sich bereits umfassende Informationen zu den sozialen Berufen. Die Website richtet sich jedoch an verschiedenste Anspruchsgruppen (u.a. auch Berufsbildner*innen und Verbandsmitglieder). Mit der Abtrennung der Inhalte für Berufsinteressierte sollen die verschiedenen Zielgruppen direkter und übersichtlicher an die für sie relevanten Informationen kommen.

Projektziele

Das Projekt will dazu beitragen, den Nachwuchs im Sozialbereich zu sichern. Konkret sollen mit der Schaffung eines Informationsportals sozialeberufe.ch folgende Ziele erreicht werden:

  • sozialeberufe.ch bietet übersichtliche, attraktive und aktuelle Informationen zu den Ausbildungen im Sozialbereich. Es werden alle Bildungsstufen einbezogen, auch die Angebote an den Fachhochschulen. Das Portal beinhaltet neben nationalen auch regionale/kantonale Informationen mit Relevanz für die User*innen.
  • sozialeberufe.ch liefert Antworten auf spezifische Fragen von Berufsinteressierten in Bezug auf eidg. anerkannte Ausbildungen im Sozialbereich und ist gleichzeitig auch eine Adresse für Personen, die auf der Suche nach einer neuen beruflichen Herausforderung im Netz stöbern. sozialeberufe.ch will insbesondere auch Männer ansprechen.
  • Mit sozialeberufe.ch soll ein Beitrag zur Schaffung einer «Dachmarke Soziale Berufe» realisiert werden, das von möglichst vielen Akteur*innen in der Branche mitgetragen wird. Diese soll den Wiedereffekt fördern.

Projektorganisation

  • Steuergruppe: Vorstand von SAVOIRSOCIAL
  • Projektleitung: Geschäftsstelle von SAVOIRSOCIAL
  • Projektgruppe: Delegierte von Mitgliedern von SAVOIRSOCIAL (4 Vertretungen der kant./reg. OdA, 1 Vertretung der Arbeitgebenden)
  • Resonanzgruppe: (erweitertes) Netzwerk Marketing Soziale Berufe von SAVOIRSOCIAL

Der Auftrag für die Programmierung wird extern vergeben.

Zeitplan

  • Aufgleisung Projektorganisation, Grundlagenarbeit: August bis Dezember 21
  • Ausarbeitung Konzept Website (inkl. Inhalte): Jan. bis März 22
  • Start Offertverfahren IT-Begleitung: April 22
  • Auftragsvergabe IT-Begleitung: Juni 22
  • Programmierung Website: Juli bis Okt. 22
  • Erstellung Inhalte auf D, F und I: April bis Dez. 22
  • Abfüllen Inhalte: Jan. 23
  • Going Live: 1. Februar 2023

Zuständige bei SAVOIRSOCIAL: Stephanie Zemp

Stand: November 2021

Berufsfeldanalyse Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung

Aktuell:

Der Schlussbericht der Berufsfeldanalyse im Arbeitsfeld Alltagsgestaltung und Aktivierung wurde von den Vorständen SAVOIRSOCIAL und OdASanté verabschiedet. Er zeigt auf, dass in gewissen Bereichen Qualifikationsbedarf besteht, insbesondere mit Blick auf die gesellschaftlichen, technologischen und politischen Entwicklungen. So sollte zum Beispiel psychologisches/psychiatrisches und gerontologisches Fachwissen, der Umgang mit komplexen Fällen und mit neuen Technologien oder die Zusammenarbeit mit Angehörigen und Freiwilligen stärker berücksichtigt werden in der Ausbildung. Aus Sicht von SAVOIRSOCIAL werden mit der Studie viele interessante Fragestellungen aufgeworfen. SAVOIRSOCIAL will die vorliegenden Resultate deshalb vertieft analysieren und allfällige Massnahmen für den Sozialbereich daraus ableiten. Die Dachorganisation nimmt die abgeschlossene Berufsfeldanalyse als Anlass, eine Arbeitsgruppe «Strategie Alter» zu gründen. Mehr Informationen dazu finden sich im Infoschreiben:

Ausgangslage
Das Berufsfeld der Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung ist sehr breit. Fachpersonen in diesem Berufsfeld arbeiten in den diversen stationären und ambulanten Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitswesens und des Sozialbereichs.

Seit Januar 2016 bearbeiten OdASanté und SAVOIRSOCIAL die Schnittstelle zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich. Dabei wurden verschiedene Abschlüsse und Berufsfelder diskutiert, u.a. dasjenige Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung. 2018 hat in Bern ein Treffen mit Vertretungen von OdASanté, SAVOIRSOCIAL, Curaviva und dem Schweizerischen Verband der Aktivierungsfachfrauen und -männer SVAT stattgefunden. Anlässlich dieser Sitzung wurde die Situation im Berufsfeld Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung sowie das Anliegen diskutiert, vor der Überprüfung und Revision des Rahmenlehrplanes für den Bildungsgang Aktivierung HF, eine Berufsfeldanalyse zu machen.

Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat an seiner Sitzung im April 2018 beschlossen, dass er sich an einer solchen Berufsfeldanalyse beteiligt. Der Vorstand OdASanté hat am 28. Juni 2018 beschlossen, das Projekt im Grundsatz zu unterstützen.

Projektziele

  • Das Berufsfeld Alltagsgestaltung / Aktivierungstherapie ist bezüglich Weiterentwicklung von bestehenden und bezüglich Entwicklung allfälliger zukünftiger Abschlüsse analysiert.
  • Die aktuell notwendigen und die zukünftigen arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen der Alltagsgestaltung / Aktivierungstherapie sind beschrieben und erfassen sowohl die Deutschschweiz wie auch die lateinische Schweiz.
  • Es ist beschrieben, welche Kompetenzen auf welchen Qualifikationsstufen ausgebildet werden (Ist-Situation) und in Zukunft ausgebildet werden sollten (Soll-Situation).
  • Eine Delta-Analyse zu den Kompetenzen der aktuellen Abschlüsse in den Bereichen Alltagsgestaltung und Aktivierungstherapie liegt vor. Veränderungen bei den Kompetenzen im Berufsfeld werden auf die Bildungsverordnungen und die Bildungspläne der beruflichen Grundbildungen Assistent*in Gesundheit und Soziales EBA, Fachperson Betreuung EFZ und Fachperson Gesundheit EFZ, auf die Rahmenlehrpläne Aktivierung HF, Pflege HF und Gemeindeanimation HF sowie – soweit als möglich – auf die Curricula der Bachelorausbildungen übertragen, um ein allfälliges Delta abzudecken.
  • Die Berufsfeldanalyse zeigt Anschluss-Karrieremöglichkeiten auf, sowie Zulassungsbedingungen und Anrechenbarkeit von Kompetenzen anderer Profile (Stimmigkeit der Bildungssystematik / Durchlässigkeit).
  • Ein Schlussbericht fasst die Resultate der Berufsfeldanalyse zusammen und gibt Empfehlungen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Berufsfeldes (Teilrevision, Totalrevision, alternative Abschlüsse).

Projektorganisation und -etappen

Das Projekt Berufsfeldanalyse zu Aus- und Weiterbildungen im Arbeitsfeld Aktivierung wurde strategisch von SAVOIRSOCIAL und OdASanté geführt. Für die operative Umsetzung wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, bestehend aus Fachpersonen, die die folgenden Verbände repräsentieren: OdASanté, SAVOIRSOCIAL, CURAVIVA, SVAT (Schweizerischer Verband der Aktivierungsfachfrauen/-männer) und BGS (Verband Bildungszentren Gesundheit Schweiz). Das Büro BASS wurde mit der Durchführung der Analysen beauftragt.Das Projekt besteht aus einer ausführlichen Berufsfeldanalyse im Bereich Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung. In einem ersten Schritt wurden Dokumente, Literatur und Daten analysiert. Anschliessend wurde eine Online-Umfrage mit Fachpersonen und ein Workshop mit einer Begleitgruppe durchgeführt. Die Resultate wurden durch die Arbeitsgruppe begutachtet und durch die Vorstände von SAVOIRSOCIAL und OdASanté verabschiedet.

Im Jahr 2020 wurde eine umfassende Analyse des Berufsfeldes Alltagsgestaltung – Aktivierungstherapie durchgeführt.

Projektdauer: 2019- 2022

Projektleitung: Riccardo Mero, OdA Santé / Büro BASS, externe Begleitung

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Ursula Zweifel und Fränzi Zimmerli

Stand: Mai 2022

Movetia: Austauschprogramm FaBe

Aktuell

Anfang 2022 startete mit «AWAY» ein Mobilitäts-Pilotprojekt für Fachpersonen Betreuung. Es dauert zwei Jahre und beschränkt sich nicht auf eine einzige Zielgruppe beziehungsweise auf ein einziges Austauschformat. Vielmehr lässt das Pilotprojekt bewusst alle Möglichkeiten offen, so dass aus diesen ersten Erfahrungen möglichst viele Lehren gezogen werden können. Es handelt sich um ein Teilprojekt der Analysephase (vgl. unten). Auf der Grundlage der gewonnenen Erfahrungen soll ein offizielles Austausch- und Mobilitätsprogramm ausgearbeitet werden, das ab 2024 starten soll.

Für diese erste Ausgabe des Pilotprojekts ist vorgesehen, dass ab Herbst 2022 mehrere junge Lehrabgänger*innen einen Arbeitseinsatz in Europa absolvieren. Die Einsätze (Berufspraktika) dauern drei bis sechs Monate und können in Betrieben in Deutschland, Schweden und Irland absolviert werden; die Teilnehmenden können das Gastland frei wählen. Die Organisation von Mobilitätsaufenthalten läuft auf Hochtouren. Anfang März wurde bei der Agentur Movetia ein Antrag auf Fördermittel eingereicht. Lernende, die an einem Austausch ab Januar 2023 interessiert sind, können sich bereits jetzt mit dem Online-Formular auf www.savoirsocial.ch/away anmelden.

Parallel zum Pilotprojekt läuft die Analysephase. Die beteiligten Akteur*innen (Berufsfachschulen, Betriebe, Lernende usw.) erhalten zu gegebener Zeit einen Online-Fragebogen. Die Resultate werden SAVOIRSOCIAL wertvolle Informationen zur Entwicklung des Austausch- und Mobilitätsprogramms liefern.

Ausgangslage

SAVOIRSOCIAL wurde von Movetia angefragt, ob sie ein Austauschprogramm für den Beruf Fachmann*frau Betreuung lancieren möchte. Movetia ist die nationale Agentur zur Förderung von Austausch und Mobilität im Bildungssystem. Sie wird getragen von Bund und Kantonen (SBFI, Bundesamt für Kultur BAK, Bundesamt für Sozialversicherungen BSV, Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK). Sie unterhält Mobilitätsprogramme, die Lernenden resp. frisch Ausgebildeten und/oder Berufsbildner*innen einen Einblick in den Arbeitsalltag ihres Berufes in einem anderen Land ermöglicht. Die einzelnen Programme werden von eigenen Projektträgerschaften geführt und können in Bezug auf Aufenthaltsdauer, Ort, Zielgruppe etc. unterschiedlich ausgestaltet werden. Während des Austausches leben die Teilnehmenden in einer Unterkunft (z.B. Gastfamilie). Sie arbeiten in einem Betrieb mit oder sind dort (teilnehmende) Beobachter*innen. Die Ziele des Austausches sind, dass die Teilnehmenden an den Programmen ihre sozialen, (inter-)kulturellen und ggf. sprachlichen Kompetenzen erweitern können. Dies kann u.a. das Verständnis für kulturelle Unterschiede fördern. Gleichzeitig erhalten sie eine zusätzliche fachliche Perspektive (z.B. Einblick in andere Betreuungskonzepte, Inputs für die eigene Arbeit zu Hause). Damit kann nicht zuletzt die Attraktivität der Ausbildung respektive die Attraktivität der Tätigkeit als Berufsbildner*in gesteigert werden.

Projektziele

Das Projekt verfolgt zwei übergeordnete Ziele:

  • SAVOIRSOCIAL schafft eine nachhaltige Koordinationsstruktur für alle Fragen der internationalen Zusammenarbeit in der Berufsbildung im Sozialbereich. In dieser Funktion ist diese Koordinationsstruktur auch zuständig für die Durchführung und Koordination von Austausch- und Mobilitätsprogrammen für soziale Berufe.
  • SAVOIRSOCIAL entwickelt ein Austausch- und Mobilitätsprogramm für den Beruf Fachmann*frau Betreuung. Damit ein möglichst umfeldgerechtes offizielles Programm erarbeitet werden kann, werden ein zweijähriges Pilotprojekt lanciert und eine Praxisanalyse durchgeführt.

Projektorganisation und Zeitplan

Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL fungiert als Steuergruppe, die Geschäftsstelle hat die Projektleitung inne und Movetia bietet Projektberatung und -unterstützung. Die Zwischenresultate werden regelmässig einem Soundingboard, bestehend aus Fachpersonen aus den Arbeitsfeldern FaBe, zur Diskussion unterbreitet.

Das Projekt wird in verschiedene Phasen gegliedert:

1. Analyse- und Entwicklungsphase: Erarbeitung einer Koordinationsstruktur und Umfeldanalyse mit dem Ziel, die Grundlagen für ein Austausch- und Mobilitätsprogramm FaBe zu schaffen (2021–2022).

Das Pilotprojekt ist ein Teilprojekt der Analyse- und Entwicklungsphase. Die Evaluation des Pilotprojekts findet Anfang 2024 statt und soll wertvolle Informationen für die Erarbeitungsphase liefern.

2. Erarbeitungsphase: Ausarbeitung für ein Mobilitätsprogramm aufgrund der Resultate der Analysephase und der gewonnenen Praxiserfahrungen, Antrag zuhanden des Vorstandes von SAVOIRSOCIAL, Umsetzung des Förderkonzepts (1. Semester 2024).

3. Umsetzungsphase: Kick-off des Mobilitätsprogramms (ab Herbst 2024).

4. Evaluation: Nach der Umsetzung des offiziellen SAVOIRSOCIAL-Austausch- und Mobilitätsprogramms für FaBe wird eine Evaluation durchgeführt.

Projektdauer: 2020-2024

Projektleitung: Charlotte Reinhard

Stand: April 2022