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Übersicht über Projekte

SAVOIRSOCIAL führt eigene Projekte durch und wirkt in unterschiedlichen Projekten von Partnerorganisationen mit.

Informationen zu einzelnen Projekten

Untenstehend finden sich detaillierte Informationen zu den Projekten, in denen SAVOIRSOCIAL massgeblich mitarbeitet.

Umsetzungsinstrumente Fachmann/-frau Betreuung EFZ

Aktuell

Mit Unterstützung der Spurgruppe hat die Projektleitung Vorlagen für die Instrumente der drei Lernorte entwickelt. Diese wurden im Dezember und Januar in drei regionalen Resonanzforen gespiegelt und entsprechend überarbeitet. Im Februar wurden die Dokumente von der SKBQ FaBe gutgeheissen. Im März und April haben sich die Arbeitsgruppen, bestehend aus Fachpersonen aus der Deutschschweiz und der Romandie, für jeden Lernort daran gemacht, die Inhalte aus den Handlungskompetenzen in die Vorlagen einzufüllen. Daraus entstehen nun Ausbildungsprogramme für jeden Lernort. Diese werden den Berufsfachschulen und den Anbietern von überbetrieblichen Kursen als Entwurf zugestellt, sobald die Dokumente soweit sind. Die definitiven Ausbildungsprogramme für alle drei Lernorte werden an den Schulungen der Multiplikatoren/-innen abgegeben und detailliert erläutert. Diese Schulungen finden im Herbst statt. Die Multiplikatoren/-innen wurden von den Kantonen delegiert. Sie geben das Wissen anschliessend an die drei Lernorte ihrer Region weiter.

Ausgangslage
Ausgehend von den revidierten Bildungsgrundlagen Fachmann/-frau Betreuung EFZ werden – parallel zur nationalen Anhörung beim SBFI – Ausbildungsinstrumente für die Praxis erarbeitet. Als fachliche Grundlage dient das Didaktische Rahmenkonzept. Dieses wurde im Juli 2018 vom Vorstand von SAVOIRSOCIAL verabschiedet. Darin werden die Verantwortlichkeiten der drei Lernorte definiert und mögliche Dokumente zur Unterstützung aller ausbildungsbeteiligten Personen sowie die im Bildungsplan festgeschriebenen Umsetzungsinstrumente skizziert.

Oberstes Ziel ist die Koordination und Unterstützung einer umfassenden Lernortkooperation. Der Lernprozess der Lernenden steht dabei im Zentrum: Wenn sie Handlungskompetenzen strukturiert entwickeln, mit geeigneten Instrumenten unterstützt werden und Raum erhalten für ihre Erfahrungswelt, ist ein wichtiger Meilenstein zu einer ganzheitlichen Kompetenzorientierung in der Grundbildung und zur Qualität der Ausbildung gelegt. Lernprozesse dieser Art gelingen nur mit einer funktionierenden Lernortkooperation, beispielsweise durch Standardisierungen an jedem Lernort.

Projektziele
Ausgehend vom Didaktischen Rahmenkonzept werden folgende Umsetzungsinstrumente entwickelt:

  • A: Erarbeitung Ausbildungsprogramme
  • A1: Ausbildungsprogramm Betrieb
  • A2: Ausbildungsprogramm ÜK
  • A3: Ausbildungsprogramm BFS
  • A4: Ausbildungsprogramm Verkürzte Grundbildung
  • A5: Lerndokumentationen und Bildungsbericht
  • B: Instrumente und weitere Dokumente zur Lernortkooperation ÜK, Betrieb und BFS
  • C1: Ausführungsbestimmungen zum «Qualifikationsverfahren mit Abschlussprüfung»
  • C2: Regelung des Qualifikationsverfahrens mit Validierung von Bildungsleistungen
  • C3: Dokumente zum Qualifikationsverfahren
  • D: Schulungen

Weitere (z.T. noch zu bestimmende) nachgelagerte oder parallele Arbeiten:

  • E: Einstufung NQR und Zeugniserläuterungen
  • F: Digitale Produkte
  • G: Fachliche Mindestanforderungen für anerkannte Fachkräfte
  • H: Validierung
  • I: Lehrplan BFS pro Schule
  • J: Empfehlung zum Wechsel der Fachrichtung

Im Informations- und Ausbildungskonzept (IAK) sind u.a. die Schulungen für die Berufsbildungsverantwortlichen der drei Lernorte skizziert.

Projektorganisation
Es wird eine Spurgruppe eingesetzt, die aus Vertreter/-innen der Lernorte ÜK, Betrieb und Berufsfachschule sowie aus einer Vertreterin des QV besteht. Die Spurgruppe erarbeitet zusammen mit der Projektleitung die Grundlagen für die Umsetzungsinstrumente. Die vorgeschlagenen Grundlagen werden in den Resonanzforen (je eines pro Lernort) begutachtet und auf die Praxistauglichkeit hin überprüft. Anschliessend werden die Resultate aus den Resonanzforen in der Spurgruppe diskutiert und in die Vorlagen eingearbeitet. Sobald die SKBQ FABE als Steuergremium des Projekts die Vorlagen verabschiedet hat, werden die konkreten Inhalte in vier Arbeitsgruppen (ÜK, BFS, Betrieb, Verkürzte Ausbildung) erarbeitet. Die Mitglieder der Spurgruppe arbeiten je in einer Arbeitsgruppe mit und stimmen so die Inhalte der Lernorte aufeinander ab. Die erstellten Umsetzungsinstrumente werden vor den Sommerferien durch die SKBQ FABE verabschiedet.
Das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB leitet die Arbeitsgruppen. Die Spurgruppe wird von Christine Schaffner geleitet.

Zeitplan
Die Umsetzungsinstrumente A und B werden bis Sommer 2020 erarbeitet. Mit der Entwicklung aller weiterer Instrumente wird parallel dazu bereits gestartet oder erst in der Folge. Die Schulungen zu den neuen Ausbildungsinstrumenten sind im 2. Semester 2020 geplant.

Projektdauer: Frühling 2019 – Sommer 2021

Externe Projektleitung: EHB und Christina Schaffner GmbH

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer und Fränzi Zimmer

Stand: April 2020

Ausbildungs- und Lernplattform digital.SOCIAL

Aktuell

Die Steuergruppe hat beschlossen, das Projekt in zwei Teilprojekte zu gliedern: Im Teilprojekt A geht es darum, eine Ausbildungsplattform für die Bildung in beruflicher Praxis zur Verfügung zu stellen. Sie soll bis im August 2021 nutzbar sein und später auf die anderen Lernorte ausgeweitet werden. Im Teilprojekt B geht es um eine umfassende Lehr- und Lernplattform für alle Lernorte (und ggf. auch für verwandte Berufe). Dies bedingt die Ausweitung der Trägerschaft und der Projektstruktur. Die Arbeiten dafür werden frühestens im Jahr 2021 beginnen.

Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat die Aufteilung in zwei Teilprojekte Ende Juni gutgeheissen. Für die Entwicklung der Ausbildungsplattform (Teilprojekt A) werden vier Anbieter für eine Offertstellung angefragt. Die Frist läuft bis Ende Juli.

Ausgangslage

Die Revision der beruflichen Grundbildung Fachmann/-frau Betreuung ist per Sommer 2020 abgeschlossen. SAVOIRSOCIAL ist als Trägerin der Ausbildung verantwortlich für die Erarbeitung von Umsetzungsinstrumenten. Auf Empfehlung der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität, SKBQ FaBe, hat der Vorstand von SAVOIRSOCIAL entschieden, digitale Instrumente für die revidierte Ausbildung zu schaffen. Dies nicht nur, weil digitale Lernformen in der heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken sind, sondern auch, weil er darin eine grosse Chance zur Förderung der Lernortkooperation erkennt.

Die Geschäftsstelle von SAVOIRSOCIAL hat Anfang 2020 bei allen drei Lernorten eine Erhebung zu angewandten elektronischen oder digitalen Tools durchgeführt. Die Analyse hat ergeben, dass sich insbesondere vier Tools für eine (Weiter-)Entwicklung zu einer digitalen Ausbildungsplattform FaBe eignen würden.

Projektziele

Mit dem Projekt wird das Ziel verfolgt, dass allen Lernenden und Ausbildungsverantwortlichen an den drei Lernorten eine digitale Ausbildungs- und Lernplattform zu Verfügung steht. Sie soll der Information, Planung, Durchführung und Evaluation der Ausbildung dienen und damit das strukturierte und methodenreiche Lehren und Lernen orts- und zeitunabhängig fördern. Die Plattform will damit für gleiche Voraussetzungen für alle Lernenden schaffen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der Ausbildungsqualität.

Projektorganisation

Das Projekt wird agil geleitet, das heisst, die Projektorganisation sowie das Vorgehen können laufend angepasst werden. Beispielsweise kann die Klärung der Finanzierungsfrage Einfluss auf die Projektstruktur und die Projektinhalte haben. Bei Projektstart wurde folgende Organisation festgelegt: Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL ist Auftraggeber. Das Steuergremium besteht aus Vertretungen der Arbeitgebendenverbände und der kant/reg. OdA im Sozialbereich. Die Projektleitung liegt bei SAVOIRSOCIAL mit externer Beratung durch die EDUXEPT AG. Mit beratender Stimme steht eine variable Begleitgruppe zur Verfügung.

Zeitplan

Aufgrund des agilen Projektmanagements gibt es keinen fixen Zeitplan. Stattdessen werden hier die einzelnen Schritte fortlaufend aufgeführt – kursiv ist das, was in der Zukunft liegt. Der Zeitplan ist ambitioniert. Der nächste Meilenstein ist die Auftragsvergabe im August 2020. Bitte jeweils auch die Informationen unter Aktuell (vgl. oben) beachten.

  • /Dez. 2019: Entscheid Erarbeitung digitale Umsetzungsinstrumente (SKBQ FaBe und Vorstand SAVOIRSOCIAL)
  • 20: Entscheid Projektorganisation (Vorstand SAVOIRSOCIAL)
  • /März 20: Workshops bzgl. Projektvision und -aufgleisung (Begleitgruppe und Stakeholder)
  • März/April 20: Wahl Steuergruppe (Vorstand SAVOIRSOCIAL)
  • April/Mai 20: Aufbereitung Workshopergebnisse, Vergleich mit bekannten Tools (Begleitgruppe)
  • Mai 20: Gespräche mit Partnerorganisationen und Stakeholdern (Projektleitung)
  • Ende Mai 20: Priorisierung der Anwendungen, Aufteilung in 2 Teilprojekte (Steuergruppe)
  • Juni 20: Entscheid Offertstellung/Governance (Steuergruppe)
  • Juni 20: Gutheissung Aufteilung in 2 Teilprojekte (Vorstand SAVOIRSOCIAL)
  • Juli 20: Ausschreibung für Offerten, Frist bis Ende Juli
  • August 20: Gespräche mit Offertstellern (Projektleitung)
  • August 20: Auswahl Anbieter (Steuergruppe)
  • August 20: Auftragsvergabe (Vorstand SAVOIRSOCIAL)
  • Ab August 21: Nutzung der Ausbildungsplattform in den Lehrbetrieben (Teilprojekt A)

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli

Stand: 1. Juli 2020

Revision berufliche Grundbildung Fachmann/-frau Betreuung

Aktuell:

SAVOIRSOCIAL hat die Rückmeldungen aus der Anhörung des SBFI in die Bildungsgrundlagen eingearbeitet. Sie wurden Ende Mai erneut dem SBFI zur Genehmigung eingereicht.

Als Ergänzung zu den Bildungsgrundlagen wurden dem SBFI für die bereits erfolgte nationale Anhörung folgende Dokumente eingereicht:

SAVOIRSOCIAL hat die zentralen Neuerungen der revidierten Bildungsgrundlagen in einer Übersicht zusammengefasst:

Das SBFI führt in den nächsten Monaten seine Anhörung durch (bei den kantonalen Departementen im Bereich der Berufsbildung und weiteren interessierten Kreisen). Der Erlass der revidierten Bildungsgrundlagen ist auf August 2020 geplant. Damit werden aller Voraussicht nach im August 2021 die ersten Lernenden ihre Ausbildung nach den neuen Grundlagen starten.

Parallel zur nationalen Anhörung werden die Umsetzungsinstrumente entwickelt. Anschliessend werden für alle Lernorte Schulungen dazu durchgeführt (zweites Halbjahr 2020).

  • Informationen zu den Umsetzungsinstrumenten finden sich im Projekteintrag «Umsetzungsinstrumente Fachmann/-frau Betreuung EFZ»

Weitere Dokumente:

Projekt- und Zeitplan

Phase 1: Abklärung Revisionsbedarf
2014 wurde ein umfassendes Projekt zur Abklärung des Revisionsbedarfs der beruflichen Grundbildung Fachfrau/Fachmann Betreuung durchgeführt.

Auf Basis des Schlussberichts hat ein erweiterter Ausschuss der Schweizerischen Kommission für Berufsentwicklung und Qualität (SKBQ) Fachmann/-frau Betreuung das Reformkonzept entwickelt. Dieses dient als Grundlage für die Anpassung der Verordnung über die berufliche Grundbildung Fachfrau/Fachmann Betreuung und den dazugehörenden Bildungsplan.

Im März 2016 wurde beim Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) der Antrag für ein Vor-Ticket eingereicht. Mit der Vergabe des Vor-Tickets wurde grünes Licht für die Fortsetzung der Revisionsarbeiten gegeben.

Phase 2: Qualifikationsprofil
Das Qualifikationsprofil inklusive Berufsbild und Handlungskompetenzen werden erarbeitet.

Phase 3: Verordnung und Bildungsplan
In dieser Phase steht die Erarbeitung der Bildungsverordnung und des Bildungsplans im Zentrum.

Phase 4: Anhörung SBFI
Das SBFI führt bei den kantonalen Departementen und weiteren interessierten Kreisen eine Anhörung zu den revidierten Bildungsgrundlagen durch.

Phase 5: Erlass und Veröffentlichung
Die Bildungsverordnung wird erlassen und der Bildungsplan genehmigt. Danach werden beide in Kraft gesetzt.

Der Start der revidierten beruflichen Grundbildung erfolgt auf das Schuljahr 2021/22.

Projektdauer: März 2016 – Juli 2021

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer

Stand: Oktober 2019

Revision Rahmenlehrpläne HF im Sozialbereich

Aktuell:

Die Entwürfe der Rahmenlehrpläne HF im Sozialbereich wurden gemäss der brancheninternen Anhörung überarbeitet. Die Vorstände von SAVOIRSOCIAL und SPAS haben sie im April respektive im März zuhanden des SBFI verabschiedet. Damit ist ein weiterer Meilenstein erreicht. Das SBFI wird die RLP nun prüfen und eine Rückmeldung dazu geben. Aufgrund dessen werden sie ein letztes Mal überarbeitet, bevor sie zur Konsultation erneut ans SBFI gehen. Wenn alles nach Plan läuft, können die Bildungsgänge HF im Jahr 2021 erstmals nach den revidierten Bildungsgrundlagen starten. Zu den wichtigsten Neuerungen gehören die Vereinheitlichung des Qualifikationsverfahrens, die veränderten Zulassungsbedingungen sowie die Angleichung der RLP untereinander. Auch sind die Kompetenzen präzise und konkret nach der IPRE-Methode (Informieren, Planen, Realisieren, Evaluieren) formuliert.

Experten/-innen der Projektgruppe haben die allgemeinen Kapitel, wie zum Beispiel «Zulassung» oder «Qualifikationsverfahren» überarbeitet. 25 Fachexperten/-innen aus Schule und Praxis und aus verschiedenen Sprachregionen der Schweiz haben in mehreren Workshops die neuen fachspezifischen Kompetenzprofile entwickelt.

Grundlage für die inhaltliche Überarbeitung war eine Analyse und die erste brancheninterne Anhörung vom Herbst 2017, bei der sich alle relevanten Organisationen zu den Revisionsempfehlungen äussern konnten.  Die Resultate dieser Anhörung sind in ein Positionspapier eingeflossen, das die Vorstände von SAVOIRSOCIAL und SPAS im Frühling 2018 verabschiedet haben.

Ausgangslage:
Die Trägerorganisationen der Rahmenlehrpläne der Höheren Fachschulen im Sozialbereich SAVOIRSOCIAL und SPAS führen eine umfassende Revision der Rahmenlehrpläne Sozialpädagogik HF, Kindererziehung HF, Gemeindeanimation HF sowie sozialpädagogische Werkstattleitung HF durch.

Ziele:
Mit dem Projekt werden folgende Ziele verfolgt:

  • Der Revisionsbedarf ist pro Rahmenlehrplan bezüglich Tätigkeit und Berufsfeld sowie insgesamt im Sozialbereich systematisch analysiert und definiert. Die Rahmenlehrpläne sind bezüglich Konsistenz von Ausbildung und künftigem Praxisbedarf sowie bezüglich Schnittstellen zwischen den vier Berufsbildern überprüft und beschrieben.
  • Die Eckwerte für die Überarbeitung der Rahmenlehrpläne sind definiert. Die Eckwerte betreffen den Inhalt, den formellen Rahmen, die einheitliche Terminologie und die Methodik der Handlungskompetenzorientierung.
  • Die Rahmenlehrpläne sind inhaltlich und formell überarbeitet.
  • Die Rahmenlehrpläne sind von der Trägerschaft erlassen und vom SBFI genehmigt.

Zeitplan und Vorgehen:

Phase 1 (2015-2017):
In der ersten Projektphase wurde eine Bedarfsabklärung und eine Überprüfung der bestehenden Rahmenlehrpläne durchgeführt. Hierbei wurde untersucht, wie die vier Berufsbilder zueinander stehen, beziehungsweise wo Gemeinsamkeiten liegen und wo Unterschiede existieren. Als Informationsquellen dienten die Berufs- und Bildungspolitik, Fachtheorien und Arbeitsanalysen. Im Zentrum dieser Phase stand einerseits die Dokumenten- und Umfeldanalyse, andererseits eine breit durchgeführte Befragung bei Bildungsanbietern, Arbeitgebern sowie Absolvent/innen von Höheren Fachschulen.

Phase 2 (2018):
Die zweite Phase war bestimmt durch die konkrete Anpassung der vier Berufsprofile durch Praxisexperten/-innen, der Ausarbeitung von gemeinsamen und fachspezifischen Kompetenzen sowie der Anpassungen der allgemeinen Bestimmungen.

Phase 3 (2019-2020):
Darauf folgt die Phase der Finalisierung der vier Rahmenlehrplan-Entwürfe sowie die Genehmigungsphase zuerst in der Branche und danach beim SBFI.

Projektdauer: September 2016 bis Juli 2020

Externe Projektleitung: Der Auftrag wird vom Büro für Bildungsfragen realisiert. Projektleiterin ist Nina Denzler.

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli

Aktualisiert: Mai 2020

Entwicklung einer höheren Fachprüfung im Bereich Mütter- und Väterberatung

Aktuell:

Die Prüfungsordnungen und Wegleitungen wurden erarbeitet und gingen Ende 2019 in die brancheninterne Vernehmlassung. Zurzeit sind die Arbeitsgruppen daran, die eingegangenen Stellungnahmen zu prüfen und einzuarbeiten. Parallel dazu wird die Trägerschaft aufgebaut: SAVOIRSOCIAL übernimmt die Co-Trägerschaft gemeinsam mit OdASanté und dem Schweizerischen Fachverband Mütter- und Väterberatung.

Ausgangslage:
Die Erarbeitung einer höheren Fachprüfung Mütter- und Väterberatung ist Teil des Projekts «Eidgenössische Prüfungen im Bereich der Pflege». Dieses baut auf dem Projekt «Kompetenzprofile Pflege» auf und hat die Schaffung von insgesamt sechs höheren Fachprüfungen und einer Berufsprüfung im Bereich Pflege zum Ziel. SAVOIRSOCIAL wirkt seit Beginn in den Fachgruppen mit, die einen Bezug zum Sozialbereich haben und ist auch in der Steuergruppe vertreten. Der Lead liegt bei OdASanté.

Ziel:

  • Erarbeitung einer höheren Fachprüfung Mütter- und Väterberatung

Die neue höhere Fachprüfung soll die Fachpersonen für die Anforderungen in der Mütter-/Väterberatung auf Tertiärstufe qualifizieren. Das Berufsbild geht von einer umfassenden Begleitung und Unterstützung von Bezugspersonen von Kindern zwischen 0 und 5 Jahren aus. Der/die Mütter-Väterberater/in begleitet und unterstützt die Bezugspersonen bei der Bewältigung vielfältiger und situativer Herausforderungen und Anliegen des Alltags. Er/sie stärkt die Gesundheits-, Sozial-, Selbst- und Erziehungskompetenz der Bezugspersonen, mit dem Ziel, das Wohl des Kindes zu fördern. Damit wirkt er/sie gesundheitsfördernd und präventiv. Auch erkennt er/sie eine mögliche Kindswohlgefährdung und leitet entsprechende Massnahmen ein. Zudem unterstützt und berät der/die Mütter-Väterberater/in andere Fachpersonen der frühen Kindheit. Die Mütter- und Väterberatung ist ein Teil der Kinder- und Jugendhilfe in der Schnittstelle des Sozial- und Gesundheitsbereichs. Der geplante Abschluss ist damit auch eine interessante Perspektive für Fachpersonen aus dem Sozialbereich (z.B. dipl. Sozialpädagoginnen HF, dipl. Kindererzieher HF).

Projektdauer: 2015 – 2020

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli

Stand: Mai 2020

Entwicklung einer oder zwei Berufsprüfung/en für die Bereiche «Arbeitsagogik» und «Job Coaching» im Berufsfeld Arbeitsintegration

Aktuell:

Die Prüfungsordnungen und Wegleitungen wurden gemäss den Rückmeldungen des SBFI überarbeitet und entsprechend aktualisiert. Sie wurden Anfang Mai erneut beim SBFI eingereicht.

Sobald das SBFI grünes Licht gibt, werden die Dokumente auf Italienisch übersetzt. Nach der anschliessenden Konsistenzprüfung der drei Sprachversionen durch das SBFI folgt die Ausschreibung im Bundesblatt. Wenn keine Einsprachen kommen, werden die Prüfungsordnungen voraussichtlich im Herbst 2020 in Kraft gesetzt.

Das SBFI unterstützt die Erarbeitung der Prüfungsordnungen und Wegleitungen finanziell.

Folgende Organisationen übernehmen die Trägerschaft für die zukünftigen Berufsprüfungen: SAVOIRSOCIAL, INSOS Schweiz, Arbeitsintegration Schweiz, Verband Arbeitsagogik Schweiz, Supported Employment Schweiz, Agogis und Arpih. Sie haben sich zum Trägerverein für die Berufsprüfungen Arbeitsagogik und Job Coaching zusammengeschlossen.

Parallel dazu sind die Arbeiten für die Durchführung der ersten Berufsprüfungen im Gange. Die ersten Abschlussprüfungen sind auf Herbst 2021 geplant. Sie richtet sich insbesondere an Personen, welche die Module für die höhere Fachprüfung Arbeitsagoge/-in oder die Kurse im Bereich Supported Employment / Job Coaching an der Agogis oder Arpih abgeschlossen haben.

Ausgangslage:

Auf der Grundlage des Projekts Berufsfeld- und Bedarfsanalyse im Bereich Arbeitsintegration hat SAVOIRSOCIAL die Arbeiten für das Nachfolgeprojekt «Entwicklung einer oder zwei Berufsprüfung/en für die Bereiche «Arbeitsagogik» und «Job Coaching» im Berufsfeld Arbeitsintegration» aufgenommen.

Projektorganisation
Die Projektorganisation sieht eine Fach- sowie eine Steuergruppe vor. Diese Organisation gewährleistet den Praxisbezug sowie breit abgestützte Ergebnisse. Die Mitglieder der Fachgruppe sorgen dafür, dass die Projektergebnisse praxisorientiert ausgestaltet sind und sich harmonisch ins bereits bestehende Bildungssystem einfügen. Die Mitglieder der Steuergruppe beurteilen die Projektergebnisse aus Verbandsperspektive und sorgen damit für breit abgestützte Ergebnisse in den im Berufsfeld zahlreichen Organisationen der Arbeitswelt.
In einem ersten Schritt werden die im Rahmen des Vorprojekts erstellten Qualifikationsprofile «Arbeitsagogik» und «Job-Coaching» auf Stufe Berufsprüfung unter fachlicher Begleitung der Firma Ectaveo bereinigt. Dabei wird auf eine klare Abgrenzung gegenüber bestehenden Berufsbildungsabschlüssen (sozialpädagogische/r Werkstattleiter/in und Ausbildungen im Beratungsbereich) geachtet.
In einem zweiten Schritt werden die Prüfungsordnung/en und Wegleitung/en für die neu geschaffene/n Berufsprüfung/en erarbeitet. Diese werden anschliessend bei allen Mitgliederorganisationen von SAVOIRSOCIAL und ausgewählten Partnerorganisationen in die brancheninterne Anhörung gegeben. Nach der brancheninternen Anhörung werden die Unterlagen dem SBFI zur Genehmigung eingereicht.

Projektziele und Zeitplan
Phase 1 Bereinigung und Verabschiedung der Qualifikationsprofile: März 2018- Dezember 2018

  • Es liegen zwei Qualifikationsprofile auf Stufe Berufsprüfung vor, welche gegenüber bestehenden Abschlüssen in Bezug auf die Kompetenzen und die Titel klar abgegrenzt sind.
  • Der Entscheid für eine Berufsprüfung mit zwei Fachrichtungen oder zwei separate Berufsprüfungen ist gefällt.
  • Es liegen Anerkennungsempfehlungen für Personen vor, die Vorbereitungskurse für die HFP Arbeitsagogik erfolgreich besucht, aber die Prüfung nicht abgelegt haben.
  • Die Trägerschaftsfrage der zukünftigen Berufsbildungsangebote ist geklärt.

Phase 2: Erarbeitung einer resp. zwei Prüfungsordnung/en und Wegleitung/en: Januar 2019-Dezember 2019

  • Es liegen zwei Prüfungsordnungen und Wegleitungen vor, die den Bedürfnissen der Branche entsprechen und dem SBFI zur Genehmigung eingereicht werden können.

Hier findet sich der detaillierte Zeitplan.

Projektdauer: Januar 2018 bis Sommer 2020

Externe Projektleitung: Ectaveo, Zürich

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Stephanie Zemp

Stand: Mai 2020

Unabhängige Praktika vor Lehrbeginn

Aktuell:

Die Umfrage 2019 bei den Lernenden Fachmann/-frau Betreuung des ersten Lehrjahres zeigt auf, dass 47% von ihnen vor der Lehre ein oder mehrere Praktika absolviert haben. Im Vergleich zum Monitoring des Vorjahres ist dies ein leichter Rückgang. In der Fachrichtung Kinderbetreuung ist der Anteil am höchsten. Auch zeigt sich eine Geschlechterdifferenz: Bei den Frauen hat fast die Hälfte angegeben, mindestens ein Praktikum gemacht zu haben, bei den Männern sind es 38%.

Weitere Monitoringberichte:

In einem Flyer informiert SAVOIRSOCIAL über das Thema ausbildungsunabhängige Praktika im Sozialbereich. Er richtet sich hauptsächlich an jugendliche Berufsinteressierte und ihre Eltern und weist sie auf einige wichtige Aspekte in Bezug auf den Einstieg in die berufliche Grundbildung Fachmann/-frau Betreuung hin.

Ausgangslage und Ziel:
Die grosse Mehrheit der Lernenden Fachfrau / Fachmann Betreuung hat vor ihrem Einstieg in die berufliche Grundbildung ein oder sogar mehrere ausbildungsunabhängige Praktika absolviert. Dies ist in den gesetzlichen Grundlagen nicht vorgesehen und auch nicht erwünscht. SAVOIRSOCIAL hat sich dem Thema angenommen und im Dezember 2016 einen Runden Tisch dazu einberufen. Gemeinsam mit Vertretungen von Bund, Kantonen und Mitgliederorganisationen wurde eine Erklärung verfasst mit dem Ziel, die Einstiegshürden in die berufliche Grundbildung in Form von Praktika abzubauen. Im Dezember 2017 hat der zweite Runde Tisch zum selben Thema stattgefunden. Der Austausch zeigte, dass mehrere Massnahmen ergriffen und Aktivitäten durchgeführt wurden. Einige Verbände haben Positionspapiere, Medienmitteilungen und Informationsblätter zum Thema aufgesetzt. SAVOIRSOCIAL hat eine Umfrage zur Situation der Lernenden in den Kantonen durchgeführt.

Dokumente Runder Tisch 2017:

Dokumente Runder Tisch 2016:

Aktualisiert: Februar 2020

Berufsfeldanalyse Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung

Aktuell:
Das Projekt Berufsfeldanalyse zu Aus- und Weiterbildungen im Arbeitsfeld Aktivierung wird strategisch von SAVOIRSOCIAL und OdASanté geführt. Für die operative Umsetzung ist eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die die folgenden Verbände repräsentieren: OdASanté, SAVOIRSOCIAL, CURAVIVA, SVAT (Schweizerischer Verband der Aktivierungsfachfrauen/-männer) und BGS (Verband Bildungszentren Gesundheit Schweiz). Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Büro BASS. Im Jahr 2020 wird eine umfassende Analyse des Berufsfeldes Alltagsgestaltung – Aktivierungstherapie durchgeführt. Ziel der Analyse ist, die heute notwendigen sowie die zukünftigen arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen zu erfassen und Empfehlungen für die Weiterentwicklung des Berufsfeldes abzuleiten. In einem ersten Schritt werden Dokumente, Literatur und Daten analysiert. Anschliessend werden zwei Online-Umfragen mit Fachpersonen und zwei Workshops mit einer Begleitgruppe durchgeführt. Die Resultate werden durch die Arbeitsgruppe begutachtet und durch die Vorstände von SAVOIRSOCIAL und OdASanté verabschiedet.

Projektbeschrieb und -organisation:
Das Projekt besteht aus einer ausführlichen Berufsfeldanalyse im Bereich Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung. Seit Januar 2016 bearbeiten OdASanté und SAVOIRSOCIAL die Schnittstelle zwischen dem Gesundheits- und Sozialbereich. Dabei wurden verschiedene Abschlüsse und Berufsfelder diskutiert, u.a. dasjenige Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung. 2018 hat in Bern ein Treffen mit Vertretungen von OdASanté, SAVOIRSOCIAL, Curaviva und dem Schweizerischen Verband der Aktivierungsfachfrauen und -männer SVAT stattgefunden. Anlässlich dieser Sitzung wurde die Situation im Berufsfeld Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung sowie das Anliegen diskutiert, vor der Überprüfung und Revision des Rahmenlehrplanes für den Bildungsgang Aktivierung HF, eine Berufsfeldanalyse zu machen.

Der Vorstand von SAVOIRSOCIAL hat an seiner Sitzung im April 2018 beschlossen, dass er sich an einer solchen Berufsfeldanalyse beteiligt. Der Vorstand OdASanté hat am 28. Juni 2018 beschlossen, das Projekt im Grundsatz zu unterstützen. Curaviva ist Mitglied bei OdASanté und bei SAVOIRSOCIAL, der SVAT ist Mitglied bei OdASanté.

Ausgangslage
Das Berufsfeld der Aktivierungstherapie/Alltagsgestaltung ist sehr breit. Fachpersonen in diesem Berufsfeld arbeiten in den diversen stationären und ambulanten Einrichtungen und Organisationen des Gesundheitswesens.

Der Rahmenlehrplan Aktivierung HF wurde im August 2008 in Kraft gesetzt. 2015 erfolgten erste Anpassungen im Rahmen einer kleinen Revision.
Gemäss den neuen Mindestvorschriften für die Anerkennung von Bildungsgängen HF von 2017 müssen für alle Rahmenlehrpläne bis spätestens Ende 2022 Anträge um Neugenehmigung beim SBFI eingereicht werden.

Projektziele

  • Das Berufsfeld Alltagsgestaltung / Aktivierungstherapie ist bezüglich Weiterentwicklung von bestehenden und bezüglich Entwicklung allfälliger zukünftiger Abschlüsse analysiert.
  • Die aktuell notwendigen und die zukünftigen arbeitsmarktrelevanten Kompetenzen der Alltagsgestaltung / Aktivierungstherapie sind beschrieben und erfassen sowohl die Deutschschweiz wie auch die lateinische Schweiz.
  • Es ist beschrieben, welche Kompetenzen auf welchen Qualifikationsstufen ausgebildet werden (Ist-Situation) und in Zukunft ausgebildet werden sollten (Soll-Situation).
  • Eine Delta-Analyse zu den Kompetenzen der aktuellen Abschlüsse in den Bereichen Alltagsgestaltung und Aktivierungstherapie liegt vor. Veränderungen bei den Kompetenzen im Berufsfeld werden auf die Bildungsverordnungen und die Bildungspläne der beruflichen Grundbildungen Assistent/in Gesundheit und Soziales EBA, Fachperson Betreuung EFZ und Fachperson Gesundheit EFZ, auf die Rahmenlehrpläne Aktivierung HF, Pflege HF und Gemeindeanimation HF sowie – soweit als möglich – auf die Curricula der Bachelorausbildungen übertragen, um ein allfälliges Delta abzudecken.
  • Die Berufsfeldanalyse zeigt Anschluss-Karrieremöglichkeiten auf, sowie Zulassungsbedingungen und Anrechenbarkeit von Kompetenzen anderer Profile (Stimmigkeit der Bildungssystematik / Durchlässigkeit).
  • Ein Schlussbericht fasst die Resultate der Berufsfeldanalyse zusammen und gibt Empfehlungen hinsichtlich der Weiterentwicklung des Berufsfeldes (Teilrevision, Totalrevision, alternative Abschlüsse).

Projektdauer: 2019- 2021

Projektleitung: Riccardo Mero, OdA Santé / Büro BASS, externe pädagogische Begleitung

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Fränzi Zimmerli und Ursula Zweifel

aktualisiert: Februar 2020

Laufbahnstudie

Studie zu den Ausbildungs- und Erwerbsverläufen von verschiedenen Berufsgruppen in ausgewählten Berufsfeldern des Sozialbereichs sowie von Berufsabgewanderten (Laufbahnstudie)

Aktuell:

Eineinhalb Jahre nach Abschluss ihrer Ausbildung hat das EHB im Auftrag von SAVOIRSOCIAL ehemalige Lernende EFZ und Studierende HF im Sozialbereich ein zweites Mal befragt. Der Bericht zeigt unter anderem auf, wie sie ihre aktuelle Situation beurteilen, welche Zukunftspläne sie haben und wie zufrieden sie rückblickend mit ihrer Ausbildung sind.

Ausgangslage
Bis heute fehlen zuverlässige Angaben darüber, welche Faktoren den Einstieg und Verbleib in der Branche sowie den Ausstieg aus sozialen Berufen beeinflussen. Deshalb hat SAVOIRSOCIAL 2016 das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB, Zollikofen, mit einer Laufbahnstudie beauftragt. Ziel der Studie ist es, vertieftes Steuerungswissen über die Ausbildungs- und Erwerbsverläufe von einzelnen Berufsgruppen der Sozialen Arbeit inklusive Quereinsteigenden sowie von Berufsabgewanderten zu gewinnen.

SAVOIRSOCIAL hat sich die regelmässige Beobachtung des Arbeits- und Bildungsmarktes im Sozialbereich zum Ziel gesetzt. Dies, nachdem eine Studie zur «Fachkräftesituation im Sozialbereich» 2011 erste Hinweise auf einen Fachkräftemangel in der Branche lieferte: Um den Fachkräfte- und Bildungsbedarf bis 2024 für bestimmte soziale Berufe in den Arbeitsfeldern «Unterstützung von Kindern und Jugendlichen», «Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen» und «Betreuung von Menschen im Alter» abzuschätzen, gab SAVOIRSOCIAL 2015 beim Institut für Wirtschaftsfragen, Basel, eine Vertiefungsstudie in Auftrag. Im Rahmen dieser Studie wurden u.a. mehrere Tausend Institutionen – also die Arbeitgeberseite – zum Fachkräfte- und Bildungsbedarf für 15 soziale Berufe in den oben erwähnten drei Arbeitsfeldern befragt. Die Studie zeigte auf, dass in den drei Arbeitsfeldern bis ins Jahr 2024 rund 45’000 bis 59’000 zusätzliche Fachpersonen benötigt werden. Bis 2024 müssen mehrere Tausend zusätzliche Ausbildungsplätze für soziale Berufe geschaffen werden, damit der qualifizierte Berufsnachwuchs und die Qualität der Angebote gesichert bleiben. Die Studie konnte zudem nachweisen, dass die Abwanderungsquote aus sozialen Berufen überdurchschnittlich hoch ist.

Vorgehen
Die Laufbahnstudie ist in drei Teilprojekte gegliedert, die zwischen August 2016 und September 2019 durchgeführt werden:

  • Erste Welle der Längsschnittbefragung von Lernenden Fachfrau/Fachmann Betreuung EFZ und der Studierenden von Bildungsgängen Kindererziehung HF, Sozialpädagogik HF und Sozialpädagogische Werkstattleitung HF im letzten Ausbildungsjahr (durchgeführt von September bis Dezember 2016)
  • Online -Befragung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die in den Arbeitsfeldern der gesetzlichen Sozialarbeit, der Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung und der Betreuung von Menschen im Alter einen sozialen Beruf ausüben (März bis Juli 2017)
  • Quantitative und qualitative Befragung von Berufsabgewanderten (März 2017 bis Januar 2018)
  • Zweite Welle der Längsschnittbefragung der Fachpersonen Betreuung EFZ und diplomierten Kindererzieher/innen HF, diplomierten Sozialpädagogischen Werkstattleiter/innen HF sowie von diplomierten Sozialpädagog/innen HF eineinhalb Jahre nach Abschluss ihrer Berufsausbildung (Dezember 2018 – März 2019)

Dokumente:

Projektzuständige bei SAVOIRSOCIAL: Katrin Fuhrer-Rosatti

Stand: Oktober 2019

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